EIFEL - Qualität ist unsere Natur
01.08.2018

Gut essen im Alter: Ernährungsministerin Ulrike Höfken besuchte Seniorenhaus Berghof in Neuerburg

Regionalmarke EIFEL begleitete das Treffen

Welche Bedeutung und welche Besonderheiten hat die Ernährung im Alter? Wie können dabei die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) berücksichtigt werden? Auf welche Weise können frische, regionale und biologisch erzeugte Produkte noch besser in den Speiseplan eines Seniorenhauses integriert werden? Wie stellt sich die aktuelle Situation in einer solchen Einrichtung dar, was sind die angestrebten Ziele und welche noch bestehenden Hemmnisse gilt es zu überwinden? Über diese und weitere zentrale Fragen sprach und diskutierte Umwelt- und Ernährungsministerin Ulrike Höfken mit der Geschäfts- und Küchenleitung des Seniorenhauses Berghof sowie landwirtschaftlichen Erzeugern aus der Region Anfang August.

„Immer mehr Menschen schätzen die heimische Küche und setzen auf Qualitätsprodukte aus der Region. Die Gründe zu regionalen Lebensmitteln zu greifen sind vielfältig. Ganz oben auf der Liste stehen Qualität, kurze Wege, regionale Wertschöpfung und gesunde Ernährung. Angesichts der Vielfalt an Nahrungsmitteln aus aller Welt und der zunehmenden industriellen Nahrungsmittelproduktion ist „Region“ zudem ein hilfreiches Orientierungsmittel, das über Authentizität und Transparenz Vertrauen schafft. Regionale Dachmarken, eigene Labels sowie Zertifizierungen sind dazu wichtige Instrumente, die dem Trend zu regionalen bzw. ökologischen Produkten Rechnung tragen. Gerade auch für ältere Menschen hat das Essen oft einen hohen Wert“, unterstrich Umweltministerin Ulrike Höfken im Vorfeld der Veranstaltung.

„Auch in der Seniorenernährung haben „bio und regional“ klare Vorteile. Wird wie im Seniorenhaus Berghof mit frischen Zutaten gekocht, bleiben Nährstoffe und Geschmack weitgehend erhalten, weil lange Warmhaltezeiten durch Transporte oder das Regenerieren von heruntergekühlten Speisen entfallen. Dieser Vorteil kann durch den Bezug von Bio- und regionalen Lebensmitteln noch ausgebaut werden“, sagte Höfken.

„Neben der verbesserten und nachhaltigeren Gemeinschaftsverpflegung in Seniorenheimen, Kitas, Schulen oder Betriebskantinen wollen wir auch die regionale Erzeugung und Vermarktung stärken. Das gilt auch für die Erhöhung des Angebots an regionalen Ökoprodukten und die Unterstützung von Vermarktungsinitiativen zur Absatzförderung regionaler Produkte. Es ist eine Herausforderung, Erzeuger und Küchenbetreiber erfolgreich zusammenzubringen und aus der Kooperation schließlich ein hochwertiges und schmackhaftes Essensangebot zu schaffen“, so die Ministerin.

Quelle: Pressedienst Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz


 

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