23.03.2026 - EIFEL Gastgeber Heidsmühle – Hotel & Restaurant Vulkaneifel
Wie Fachkräftebindung und Innovationen gelingen
Foto (Angelika Koch): EIFEL Gastgeber Tobias Stadtfeld mit seinem Küchentalent Raphael Kömen – ein Beispiel für gelungene Nachwuchsförderung und starke Fachkräftebindung in der Heidsmühle Manderscheid
Die Heidsmühle in Manderscheid, geführt von Tobias Stadtfeld, macht es als EIFEL Gastgeber der Regionalmarke EIFEL vor: Dank cleverem Engagement beim Projekt Europa Miniköche und baulichen Erweiterungen sind die Zeichen auf Zukunft gestellt.
Wer einen Blick in die top ausgerüstete Restaurantküche der Heidsmühle in Manderscheid werfen kann, dem fällt dort ein großgewachsener junger Mann auf, der voller Elan bei der leckeren Sache ist: Raphael Kömen, seit November 2025 im Team bei Gastgeber Tobias Stadtfeld. Der aus Neidenbach im Eifelkreis Bitburg-Prüm stammende Koch hatte als Kind am zweijährigen Projekt Europa Miniköche EIFEL teilgenommen und den beliebten Landgasthof im Tal der Kleinen Kyll bereits gut kennengelernt. Denn Tobias Stadtfeld ist seit vielen Jahren einer der engagiertesten Ausbilder der Miniköche in der Region. Das internationale und auch in der Eifel stark verankerte Projekt wendet sich an Kinder und Jugendliche noch während ihrer Schulphase. Versierte Gastronomen wie eben Tobias Stadtfeld zeigen ihnen praxisnah und spielerisch, wie viel Lebensfreude in guter Ernährung und in den kreativen Berufen im Gastgewerbe steckt.
Stadtfeld schätzt die nachhaltige Perspektive des Projektes: „Raphael Kömen ist in meinem Betrieb der erste Koch, dessen Berufswahl mit den Miniköchen begann und der ein fester Teil meines Teams geworden ist.“ Das Engagement lohne sich für ihn als Gastgeber, denn ein so gut aufgebautes Vertrauen in die gegenseitigen Qualitäten sei viel wert. Er ist froh, dass mittlerweile auch sein eigener Sohn Linus ein waschechter Minikoch geworden ist und später einmal die Betriebsnachfolge in der Heidsmühle antreten könnte.
Win-Win für Gastgeber und Region
„Schon in der Schule hatte ein Projekt in mir das Interesse am Kochen geweckt“, erzählt Kömen. Seine Mutter wurde im Internet auf die Miniköche aufmerksam, sodass sich ihr Sohn gemeinsam mit einem Freund für die Teilnahme bewarb. Er hatte Erfolg. Nach der intensiven, aber auch spielerischen „Schnupperphase“ bei den Miniköchen startete er später seine reguläre Ausbildung in der gehobenen Küche beim Richtershof an der Mosel. Nun ist er als 21-Jähriger glücklich, heimatnah in der Eifel seine erste feste Anstellung in seinem Traumberuf gefunden zu haben. „Vielleicht nehme ich später eine internationale Laufbahn in Angriff“, meint er, aber jetzt gilt: „Die Heidsmühle hat einen hervorragenden Ruf und ist bekannt für super frische Küche. Hier erhalte ich Einblick in alle Sparten, die Atmosphäre ist sehr gut und es wird Rücksicht aufeinander genommen.“ Er genießt den Alltag in seinem Beruf, blickt jedoch auch gern auf die Highlights der Miniköche zurück, die ihn auf die „Spur“ gesetzt haben. „Die Miniköche waren eine tolle Erfahrung“, erinnert er sich, „mit Aktivitäten und Kontakten, die das Lernen zum Spaß werden ließen.“
Seine Laufbahn in der Heidsmühle ist perspektivisch gesichert. Denn es gibt eine positive Wechselwirkung zwischen der Fachkräftebindung, die hier gelungen ist, und den Investitionen, die Tobias Stadtfeld schon lange plante und im Sommer 2025 umsetzte. Ein Anbau mit neun zusätzlichen Komfortdoppelzimmern auf Drei-Sterne-Superior-Niveau – fünf davon barrierefrei ausgestattet – und ein Saunabereich mit klassischer finnischer Sauna, Sole- und Kräutersauna trägt den anspruchsvollen Gästewünschen Rechnung. Die bereits zuvor gute Auslastung von Ostern bis Allerheiligen konnte weiter gesteigert und jahreszeitlich erweitert werden. „Wir haben viele Aktivurlauber, die jedoch zusätzlich einen wetterunabhängigen Wohlfühlfaktor suchen“, erläutert Stadtfeld die Ausrichtung. „Außerdem kommen auch immer mehr Gäste, die in unserer intakten Eifelnatur einfach nur relaxen wollen. Sie alle werden vom Saunabereich, mit dem wir offensiv werben, angesprochen.“ Die regionale Frischeküche im Restaurant der Heidsmühle ist für das Konzept unverzichtbar. Daher sichert der Einsatz von Raphael Kömen die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Hauses, umgekehrt bringen die Investitionen zuverlässige Zukunftschancen für den jungen Koch am wohnortnahen Standort in Manderscheid. Und alles zusammen wirkt sich positiv auf das Handwerk und den Einzelhandel der Umgebung aus. Denn der Umbau wurde von regionalen Betrieben geleistet und die zufriedenen Gäste frequentieren auch die kleinen inhabergeführten Geschäfte der Umgebung. Konkret bezifferbar ist der mehrfache Nutzen zwar nicht, aber klar ist: Private Investitionen und kluge Nachwuchskräftestrategien zahlen sich über den einzelnen Betrieb hinaus aus.
Quelle: Eifel Tourismus GmbH
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