14.03.2019 - Die Regionalmarke EIFEL zu Gast bei Schweinemästern in der Region

Tierwohl und Transparenz stehen im Vordergrund

 

Bilder (RME GmbH): EIFEL Schweine mit besonderer Haltungsform auf Stroh

 

„Seit Anfang dieses Jahres beschäftigen wir uns im Rahmen eines Projektes bei der Regionalmarke EIFEL GmbH intensiv mit dem Thema „Tierwohl in der Schweinemast“. Wir besuchen im Zuge dessen zahlreiche Schweinemäster und Ferkelerzeuger in der Eifel. Dabei geht es vor allem darum, den persönlichen Kontakt herzustellen und die Betriebe bzw. die Menschen dahinter kennenzulernen und mehr über die Haltungsformen der Tiere zu erfahren.

Und bis dato können wir sagen: So vielseitig wie unsere Eifelregion ist, sind auch die schweinehaltenden Betriebe in der Eifel. Von konventioneller Haltung bis Außenklimastall und Strohhaltung ist alles vertreten.

Doch eines haben alle Betriebe gemeinsam:
Unabhängig von der Haltungsform, steht hinter jedem Betrieb eine Familie, die mit viel Leidenschaft, Engagement und Einfallsreichtum ihr Leben der Schweinemast und dem Wohlergehen ihrer Tiere widmet. Die Betriebe sind geprägt von klein- und mittelständischen Strukturen. Aber es gibt auch Schattenseiten: immer mehr Betriebe geben die Schweinmast auf. Hier sind wir Verbraucher gefragt. Die Betriebe erzielen z.Zt. nicht die Preise, die notwendig wären, um die Schweinemast kostendeckend betreiben zu können. Wichtige Investitionen können nicht getätigt werden. Und die öffentliche Diskussion über „Tierwohl“ in den Medien verunsichert viele Verbraucher, sodass der Begriff der „konventionellen“ Schweinehaltung oft falscherweise mit „schlechter Tierhaltung“ oder „Massentierhaltung“ gleichgesetzt wird. Dem ist nicht so. Und hier will die Regionalmarke EIFEL natürlich bei der Aufklärung und Transparenz unterstützen. Marktpartner, Landwirte und Verbraucher müssen an einem Strang ziehen, damit unsere Schweinemäster in ihrem stetigen Bestreben nach einer qualitätsorientierten, tiergerechteren Schweinemast auch in Zukunft noch Qualitätsfleisch aus der Region erzeugen können.“

Ein Erfahrungsbericht unserer Praktikantin Katharina Zimmermann (Master of Science Tierwissenschaften)