18.04.2019 - Mittwochs im MUEEF – Mitreden! Politik im Dialog

Mehr Tierwohl und Tierschutz in der Legehennenhaltung

Guido Andres ist Vollprofi mit Überblick…

 

Stefan Probst überzeugt!

 

Bilder (RME)

Mainz und Eifel. Die Osterwoche führt automatisch zum Thema „Eier“. Der Verbrauch geht stark nach oben – auch dank großer Zunahmen von BIO-Eier. Und überall  - zumindest für RLP gesprochen, stößt man bei diesen Themen auf die Eifel, genauer: auf das EIFEL Ei – DAS Markenprodukt der Eifel. Alle EIFEL Ei Produzenten zusammen vermarkten pro Jahr mittlerweile 100.000.000 EIFEL Eier – in Bodenhaltung, Freilandhaltung und BIO–Qualität. Erreicht wurde das durch ein konstruktives Miteinander in der Region und das konsequente Bearbeiten der Themen Qualität, Herkunft, EIFEL – gepaart mit Fleiß, Können, Service – und auch etwas Glück. Doch das Glück gehört den Tüchtigen!

So war auch die interessante Veranstaltung in Mainz im MUEEF gespickt von EIFEL Praktikern:

- Stefan Probst, neuer EIFEL BIO-Legehennenbetrieb, stellte eindrucksvoll seinen Betrieb als Praxisbeispiel vor (knapp 12.000 Tiere, Naturland-Mitglied, 75 ha Ackerfläche, 30 ha Grünland)

- Guido Andres, EIFEL Ei Produzent der ersten Stunde und Vorsitzender des Geflügelwirtschaftsverbandes RLP, stellte in einem klaren Statement die Herausforderungen der Branche in Bezug auf Tierwohl, Fütterung, Vermarktung, Umweltschutz, Versorgungsgrad u.v.m. vor und warnte vor Importen aus Ländern mit deutlichst weniger Tierwohl

- Manfred Zelder, Vizepräsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, 1 Gesellschafter der Regionalmarke EIFEL GmbH, warb insbesondere für mehr Anerkennung für die deutschen Landwirte in der Gesellschaft – leider werden oft einzelne Negativbeispiele von Tierquälerei, die bestraft werden müssen, als Standard für die Branche gesehen – doch insgesamt hat Deutschland weltweit gesehen mit die höchsten Tierwohlstandards überhaupt

- Regino Esch, EIFEL BIO Ziegenkäseproduzent und Sprecher der Arbeitsgruppe Ökologischer Landbau RLP und Saarland, machte insbesondere Mut für mehr Ökologischen Landbau

- Lambert Lehnertz, auch EIFEL Ei Produzent seit Start der Regionalmarke EIFEL, erläuterte als Vermarktungsprofi die Wege im Handel und zum Verbraucher und stellte seine immer stärker werdende Erzeugergemeinschaft und deren in allen Bereichen höchste Qualitätsanforderungen dar
 
Dank an Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten für den Dialog und für das Vertrauen in die Regionalmarke EIFEL und deren EIFEL Produzenten.
 
EIFEL – Qualität ist unsere Natur!